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Nichts ist Alles; so fängt es an

October 1, 2017

 

Der Glaube, das absolut Richtige zu kennen - sei es auch aus einer moralischen "Überlegenheit" - ist fatal. Er macht blind. Noch wandelte keine Philosophin, die durch Blindheit zur Erkenntnis gelangt wäre.

 

Differenzierung ist alles. Aber nichts ist Alles. Das gilt es, in jeder Situation, Diskussion zu behalten. In jedem Moment dieser Tage, in denen es auf komplexe weltpolitische Umbrüche scheinbar eindeutige Antworten gibt. Die Rhetorik stürzt.

 

Gedanken zur aktuellen Lektüre: "Das Zeitalter des Zorns" des indischen Autors und Essayisten Pankaj Mishra.

 

Nicht unfehlbar, aber ein Buch der Stunde

 

Zu zitieren wäre vieles, zu reflektieren noch viel mehr. Was mich an Mishras Buch so positiv berührt, obwohl auch er nicht ganz anders kann, als sich des intellektuellen Narrativs zu bedienen: Er betont die Gemeinsamkeiten zwischen allen, die sich auf feindlichen Positionen wähnen. Zeigt, warum Unzufriedenheit, Wut, Schmerz und Geschichtsvergessenheit auf allen Seiten zu finden sind und welche Sehnsüchte jedem Kampf zugrunde liegen.

 

"Ein genauerer Blick auf Glaubensüberzeugungen, Denkweisen und Anschauungen kann vor ideologischen und oftmals moralisierenden Einordnungen bewahren. Denn er enthüllt, dass es bezüglich der Ziele und Hoffnungen, der Verbitterung und der Furcht einige Gemeinsamkeiten zwischen Links und Rechts, Westen und Osten und scheinbar widerstreitenden ‘Ismen’ gibt."

 

(S. 41 f.)

 

Mehr dazu folgt!

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