• Johanna Kompacher

mensch glaubt zu handeln


Michael Kumpfmüller, Berliner Autor, im Interview mit der Presse, 6. Juli 2016:

"Darin liegt ein kleiner Skandal des Buches ["Hampels Fluchten"], es wendet sich gegen diese neoliberale Selbstillusionierung der Machbarkeit. Dagegen, dass wir uns selbst und allen anderen immer wieder erzählen, wir seien souveräne Akteure unseres Schicksals. Das halte ich für Unsinn. Mein literarischer Lehrmeister ist in dieser Frage Max Frisch, besonders das Stück "Biographie: ein Spiel", in dem ein Mann die Möglichkeit bekommt, alles anders zu machen. Aber letztlich handelt er immer wieder gleich. [...] Um anders handeln zu können, als man gehandelt hat, müsste man ein anderer sein."

"Es ist mir wichtig, dass es einen Ort gibt, an dem die Möglichkeit der Freiheit verhandelt wird. Ob es dann die große Freiheit wird, steht auf einem anderen Blatt."


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